50 Jahre Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Ausblick


Auch in Zukunft 100 Prozent pro Freiheit

Ausblick

Kurz vor ihrem 50. Jahrestag hat sich die Stiftung mit ihrem neuen Namen eine unverwechselbare Ausrichtung im Wettbewerb der politischen Stiftung gegeben: „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“. Sie will damit stärker als bisher den Wert der Freiheit betonen und ihn zum Leitwert der Gesellschaft entwickeln. Diesem Ziel diente die „Berliner Rede zur Freiheit“ mit dem Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio ebenso wie die „Rede zur Freiheit“ in der Schiller-Universität in Jena mit der Bürgerrechtlerin Freya Klier. Und es zeigt sich auch in den Themenschwerpunkten der Stiftung für die Jahre 2008 bis 2011, die Richtlinien für die Arbeit im Inland und im Ausland sind:

Freiheit und Eigentum

Ausgaben begrenzen - Steuern, Abgaben und Beiträge senken Wo Liberale (zu) schwach sind, legt der Staat Hand an das Eigentum des Einzelnen, um es zu verteilen. Dabei weisen die Länder bessere Wachstumsraten auf, in denen in den letzten Jahren die wirtschaftliche Freiheit zugenommen hat. In freien Ländern sind die Einkommensunterschiede geringer, Lebenserwartung und Alphabetisierungsquote höher. Diese Zusammenhänge belegt die vom Liberalen Institut der Stiftung herausgegebene Studie „Economic Freedom of the world“, die den Grad an wirtschaftlicher Freiheit in 141 Ländern vergleicht - auch unter dem Aspekt des Schutzes des Eigentums. Vor diesem Hintergrund ist es besonders bedrohlich,dass Deutschland in Sachen wirtschaftlicher Freiheit mittlerweile von Platz 9 im Jahr 1980 auf Platz 18 zurückgefallen ist (1980 Platz 9). Das heißt: 50 Prozent des Geldes, dass die Bürger erwirtschaften, gibt der Staat aus, weil er meint, dies besser als der Einzelne zu können. Die Friedrich–Naumann–Sitiftung für die Freiheit meint hingegen: Freiheit heißt auch, mehr über das selbst Erwirtschaftete bestimmen zu dürfen. Denn Eigentum ist die Grundlage jeder Bürgergesellschaft und Motor wirtschaftlicher wie sozialer Entwicklung.

Freiheit und Rechtsstaat

Freiheit statt Überwachungsstaat Freiheit bedeutet aber nicht nur wirtschaftliche Freiheit. Die Stiftung beteiligt sich deshalb an der Entwicklung eines „Freedom-Index“. Er soll den Freiheitsgrad der Staaten über das Element der wirtschaftlichen Freiheit hinaus messen und vergleichen, und bezieht auch Meinungsfreiheit, Demonstrationsfreiheit und Pressefreiheit ein. Die Stiftung will damit verdeutlichen: Ein Obrigkeitsstaat ist ein schwacher Staat. Nur der liberale Rechtsstaat ist ein starker Staat. Ohne Rechtsstaat keine Freiheit. Nur seine allgemeinen Regeln und Schutzmechanismen bieten eine Gewähr gegen Willkür und Interventionismus. Der Schutz der Freiheit des Individuums,seiner Privatsphäre und seiner Handlungsspielräume muss das oberste Ziel allen staatlichen Handelns sein. Sicherheit entsteht durch Freiheit.

Freiheit und Bürger-/Zivilgesellschaft

Toleranz statt Hass Die Stiftung wendet sich mit ihrem Einsatz für den Rechtsstaat auch gegen Tendenzen in Deutschland, rechtsstaatliche Standards auszuhöhlen – bei Datenschutz, Privatsphäre und Verfahrensrechten. Sie wendet sich aber nicht nur gegen den überwachenden, sondern auch gegen den überbürokratisierenden Staat. Denn Bürokratie engt Menschen und Wirtschaft über Gebühr ein.

Ziele der Stiftung


Wolfgang Gerhardt: Für Freiheit und Fairness
Mehr über die Stiftung



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