Wolfgang Gerhardt


Wolfgang Gerhardt * 31. Dezember 1943, Ulrichstein-Helpershain Der ehemalige Bundesvorsitzende der FDP begann seinen politischen Weg als Leiter des Büros Hannover der Stiftung. Nach seiner Zeit als FDP-Bundesvorsitzender wechselte er wieder zur Stiftung zurück – als Vorsitzender des Vorstandes. Gerhardts politisches Wirken war stets motiviert und durchdrungen vom Bestreben, den Grundwert der Freiheit in der Gesellschaft einer größeren Bedeutung zuzuführen und ihn vor seinen Feinden und Gegnern zu schützen. Nicht zufällig fällt die Namenswandlung zur „Friedrich Naumann Stiftung FÜR DIE FREIHEIT“ in seine Amtszeit – ebenso wie der seit 2006 verliehene „Freiheitspreis“. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung sieht Gerhardt in seiner Funktion als Stiftungschef auch als Aufsichtsrat der Partei. Dies wäre zu kurz gegriffen: Gerhardt ist mit seiner Stiftung gleichsam Aufsichtsrat für die Werte und den Wert der Freiheit insgesamt.
Lebenslauf
1963 - 1970 Studium Erziehungswissenschaften, Germanistik und Politik in Marburg mit Promotion
1970 - 1978 persönlicher Referent des Hessischen Ministers des Innern
1978 - 1994 Mitglied des Hessischen Landtages
1987 - 1991 Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst
1994 - Mitglied des Deutschen Bundestages
Politik
1982 - 1995 Vorsitzender des FDP-Landesverbandes Hessen
1995 - 2001 Bundesvorsitzender der FDP
1998 - 2006 Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion
Stiftung
2006 - Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung